Sommerpredigtreihe 2009

Vom 1. August bis 12. September 2010
kommen elf Predigerinnen und Prediger reihum in die
- Kilianskirche in Bissingen
- Martin-Luther-Kirche in Bissingen
- Stadtkirche in Bietigheim
- Friedenskirche im Sand
- Pauluskirche im Buch
- Michaelskirche in Metterzimmern
- Friedhofskirche St. Peter
- Krankenhauskapelle Bietigheim
„Ich bin dann mal weg“
Hape Kerkelings Buch zum Jakobsweg ist Namensgeber der Predigtreihe 2010. Weggehen und sich auf den Weg machen ist eines der großen Themen der Bibel: viele machen sich dort zu neuen Lebens- und Glaubenswegen auf.
Doch das kann schwer sein. Man muss loslassen können. Was verlieren wir dabei? Geben wir nicht Teile unserer Identität auf? Wir brauchen Vertrauen in die Wurzel unseres Daseins, die uns in allen Bewegungen und Aufbrüchen des Lebens trägt und mit Kraft speist:
Gottes Geleit und Segen.
„Man muss weggehen können und doch sein
wie ein Baum: als bliebe die Wurzel im Boden,
als zöge die Landschaft und wir ständen
fest.“
(Hilde Domin)
Foto: © melle-regi PIXELIO
| Sonntag | Kilianskirche | Martin-Luther-Kirche | Stadtkirche | Friedenskirche | Pauluskirche | Michaelskirche | St. Peter | Krankenhaus |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 9.30 Uhr | 10.30 Uhr | 10 Uhr | 10 Uhr | 10 Uhr | 10 Uhr | 8 Uhr | samstags 18 Uhr | |
| 1. August | --- | Schlipf | Wolff | Seiler-Thies | Schury | Freudenreich | Seiler-Thies | --- |
| 8. August | --- | --- | Reusch-Frey | Wolff | Schlipf | Rickelt | --- | --- |
| 15. August | Rickelt | Rickelt | Rittmann | Freudenreich | Reuch-Frey | Köhn | Rickelt | Freudenreich |
| 22. August | Köhn | Köhn | Drescher | Rickelt | Freudenreich | Rittmann | --- | --- |
| 29. August | Seiler-Thies | Seiler-Thies | Rickelt | Köhn | Döring | Schury | Schury | Döring |
| 5. September | Döring | Döring | Seiler-Thies | Schury | Drescher | Wolff | Drescher | --- |
| 12. September | Freudenreich | Freudenreich | Schury | Drescher | Wolff | Seiler-Thies | --- | --- |
Die Predigerinnen und Prediger und ihre Texte
Jakob - auf dem Weg gesegnet1. Mose 32, 23-32
Ulrike Döring, Vikarin der Kilianskirche
Auf der Suche nach gelingendem Leben und Segensgewissheit ringt Jakob verzweifelt mit Gott, bis er endlich annehmen kann, dass er längst ein Gesegneter ist. Was ist gesegnetes Leben? Wo muss ich darum ringen, wo scheint er mir zuzufliegen?
Und der Herr sprach zu Abram:
„Geh deinen Weg …“ - 1. Mose 12,1ff
Ralf Drescher, Pfarrer der Stadtkirche
„Geh deinen Weg…“ - ein schöner Zuspruch und eine echte Herausforderung zugleich. Sich auf den Weg zu machen, bedeutet aufzubrechen, Vertrautes hinter sich zu lassen und den Schritt in eine durchaus ungewisse Zukunft zu wagen.
Papa hat uns in die Wüste geschickt!
Hagar und Ismael - 1. Mose 21, 8-21
Eva-Maria Freudenreich, Pfarrerin der Kilianskirche
Die Geschichte einer Mut machenden Erfahrung trotz zerbrochener Beziehungen und dem Verlust der Existenzgrundlage.
Jona auf dem Weg - Jona 1 & 2
Günter Köhn, Pfarrer i.R. Bietigheim
Der Profet Jona will seinem Auftrag entkommen, den Menschen in Ninive das Strafgericht Gottes zu verkünden. Er will lieber mal weg sein und untertauchen - und landet in einem großen Fisch. Von dort taucht er verwandelt wieder auf.
Auf dem Weg zu Gottes Namen
2. Mose 3, 1-15
Thomas Reusch-Frey, Pfarrer der Kilianskirche
Unterwegs im normalen Alltag: Mose hütet Schafe. Geheimnisvolles im Dornbusch: Gott offenbart seinen Namen. Das Wesen Gottes drückt sich aus in seinem Namen: „Ich bin da“. Ein neuer Weg in die Freiheit wird eröffnet
Das Leben ist (k)ein Spaziergang
Lukas 24, 13-35
Axel Rickelt, Pfarrer in Metterzimmern
Von der Erfindung des Sonntagsspaziergangs und von der Frage, ob dazu unbedingt Sonnenschein gehört oder welches Ziel auch bei widrigen Wetter- und Lebensumständen noch den Weg lohnt. -Einstiegsfrage: Wie heißt der Erfinder des Sonntagsspaziergangs?
A: Goethe/ B: Kleopas/ C: Spitzweg/ D: Aristoteles ?
Unterwegs den Sohn zu opfern?
1. Mose 22, 1ff
Margret Rittmann, Pfarrerin der Lebenshilfe Heilbronn
Unterwegs den Sohn zu opfern – Aber: wer bringt schon gerne Opfer! Muss Abraham also auf seinem Weg den Gehorsam lernen?
Das Gleichnis vom Sohn, der dann mal weg ist - Lukas 15, 11-32
Margrit Schlipf, Krankenhauspfarrerin in Bietigheim
Zwei Söhne – einer bleibt treu beim Vater und hilft mit, und einer sagt: Ich bin dann mal weg. Eine Geschichte mit Zündstoff für uns alle als Schwester und Brüder im Namen des Herrn.
Ich bin dann mal - in der Wüste
Matthäus 4, 1-11
Eva Schury, Pfarrerin der Pauluskirche
Die Wüste ist ein Ort, an dem es keine Ablenkung gibt. Dorthin ging Jesus, um sich der Frage nach Sinn, Aufgabe und Ziel seines Weges zu stellen. Die großen Anfechtung begegnen ihm: Das Wohlergehen - Ansehen und Erfolg - die Macht. Welches ist der Weg Gottes?
Ein Weg mit engelhafter Begleitung
Das Buch Tobias (Apokryphen)
Stephan Seiler-Thies, Pfarrer der Friedenskirche
Der junge Tobias erlebt eine Reise voller Überraschungen und Begegnungen, die er sich nicht hätte träumen lassen. Es wird ein Weg zum Erwachsenwerden: mit Angst & Vertrauen, Gemeinschaft & Einsamkeit, leichten Wegen & Irrwegen. Erst am Ende erkennt er, wer mit ihm war: ein Engel.
„Er zog aber seine Straße fröhlich“
Apostelgeschichte 8, 26-29
Helmut Wolff, Pfarrer der Pauluskirche
Der erste afrikanische Christ macht es uns vor: nicht bei jedem kleinen Hindernis aufgeben, sondern weitergehen, unter Anleitung zur Sache vordringen, zum Glauben kommen und damit zur Freude!
Dowload Flyer Sommerpredigtreihe 2010